Ausflug zur Saftmosterei Rösch 2016

Von der Frucht zum Saft – Unser Ausflug zur Saftmanufaktur Rösch in Ludwigsburg-Eglosheim

Mitte Oktober machten sich die Klassen 3/4 a und b, sowie die Klasse 4/5 zur Firma Rösch auf, um die Apfelsaftherstellung zu erleben. Zuvor hatten sich die Klassen der Eugen-Bolz-Schule (SBBZ) intensiv mit dem Thema „Apfel“ beschäftigt.

Von Kornwestheim fuhren wir mit der S-Bahn zunächst nach Ludwigsburg zum Favoritepark, um dann zu Fuß zur Firma Rösch zu gelangen.
Im Hof der Firma durften wir noch vespern, bevor es losging mit unserer Führung. Sehr interessant waren die freilaufenden Hühner und der Hahn. So nah hatten wir die Tiere noch nie erlebt.
Unsere Führung begann bei der Apfelannahme, wo die Äpfel gewaschen werden. Das Wasser wird immer wieder verwendet, deshalb ist es ganz braun. Die gewaschenen Äpfel werden von einer Maschine ganz klein geschnitten. Klein geschnittene Äpfel nennt man Apfelmaische.
Die Apfelmaische kommt auf ein Fließband, das durch große Walzen läuft. Hier wird der Saft aus der Maische gepresst.

Durch ein Rohr läuft der Saft in ein sehr großes, tiefes Becken. Auf dem Saft ist sehr, sehr viel Schaum.Dann wird der Saft gefiltert, damit keine Apfelstückchen mehr im Saft sind.Der Saft wird erhitzt und heiß in saubere Flaschen gefüllt. Dann bekommen die Flaschen einen Deckel und ein Etikett. Besonders interessant war, dass die heißen Apfelsaftflaschen ganz gefüllt waren und die abgekühlten Flaschen nicht mehr ganz voll waren. Das konnten wir uns nicht erklären! Wir lernten, dass sich der Saft beim Abkühlen zusammenzieht und dabei ein Vakuum (luftleerer Raum) entsteht.

Frau Rösch zeigte uns einen ganzen Anhänger voll Apfelreste, diese nennt man Trester. Jeder von uns bekam etwas auf die Hand, um zu sehen welche Apfelteile übrig bleiben. Essen sollten wir sie nicht, denn die Apfelreste werden gerne von Kühen und Schweinen, Wildschweinen, Rehen und Hirschen gefressen. Es wird also der ganze Apfel verwertet und nichts weggeworfen.

Am Ende durften wir sogar den frisch gepressten Apfelsaft probieren! Das schmeckte uns sehr gut.An der Annahmestelle entdeckten wir auch Quitten und Birnen und lernten so auch diese Früchte kennen.
Wir bedanken uns bei der Firma Rösch für diesen tollen Einblick in die Apfelsaftherstellung, bei Frau Rösch für die interessanten Erklärungen und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Geduld, da wir als große Gruppe bei allen Arbeitsschritten zusehen durften.